100KM Biel

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Trainingstagebuch 100 Km - Lauf in Biel 2007


KW 24 2007>    (Letztes Update: 12.06.2007)


Am Sonntag trainierte ich am frühen Nachmittag. Für den Abend besuchten wir ein Grönemeyerkonzert "auf Schalke". Es war eine Unkomplizierte Anfahrt. Schnell wurden wir aus einen Parkplatz eingewiesen. Die Veltinsarena war sehr voll, wenn, wie es schien, auch nicht ausverkauft. Schon bei den Auftritten der Vorbands (Kira, Clueso) deutete sich eine schlechte Akustik zumindest für unseren Sitzplatz an.
Das trat Grönemeyer sehr engagiert auf.
Leider wurde auch bei seinem Auftritt die Akustik nicht besser.
Aber es war laut!
Die Atmosphäre insgesamt war gut.
Das Konzert von Siply Red im Amphitheater in Gelsenkirchen vor ca. 6.000 Zuschauern war Qualitativ viel besser.
Am Samstag finde ich bei Steppenhahn. einen Link auf einen Werbefilm des Ultra Trail de Mont Blanc! Ich schaue mir den Film und weiter 2 längere Filme zum Thema an.
Ich hatte vor zwei Jahren schon von diesem Lauf gehört.
Dort werden mit etwa 8.500 Höhenmeter + und - 155km non stop zurückgelegt. Es geht rund um das Mont Blanc - massiv durch Frankreich, Italien und die Schweiz Trail de Mont Blanc.
Abendteuer!
Im Moment überlege ich aber einen Lauf an der Erft von der Quelle bis zur Mündung zu machen.
Ob das was wird, wird man sehen.
Die letzten Trainingseinheiten für Biel sind schon fast Erholung.
Es ist wieder ein merkwürdiges Gefühl eine so lange Trainingsphase abzuschließen.
Ob man alles richtig gemacht hat wird man dann sehen. Insgesamt fühle ich mich allerdings schlechter trainienrt wie 2006. Dafür kann ich allerdings keine richtigen Grund angeben. Das ist nur so eine Gefühl.
Die letzten Besorgungen sind gemacht. Die Erwachsenen bzw. fast erwachsenen Kinder im Haushalt sind instruiert.
Wir freuen uns schon auf die Anreise und natürlich den Lauf.


KW 23 2007

Nach den drei Trainingseinheiten hintereinander habe ich mir einen Tag Trainingspause gegönnt.
Am Dienstag geht der Trainingslauf bis nach Schloss Liedberg. Liedberger Sandstein diente auch zum Bau des Kölner Domes. Ein großer Sandsteinklotz mit tiefen Furchen, die durch den Abbau des Sandsteines entstanden. Liedberg besitzt noch einen recht gut erhaltenen Wehrturm. Das Schloss steht auf dem Sandsteinhügel. Einmal im Jahr gibt es die Möglichkeit das Schloss zu besichtigen.
Der Hund bleibt diesmal fast die ganze Strecke an der Leine. Nur ein kleines Stück, kurz vor Ende des Laufes lasse ich ihn ohne Leine laufen. Das geht gut. Er hört und macht diesmal keine weiten Abstecher über die Felder.
Der letzte längere Lauf vor Biel findet am Donnerstag statt.

KW 22 2007

Am Montag ist Feiertag. Da meine Frau an diesem Tag arbeiten muss, habe ich den langen Trainingslauf von Sonntag auf Montag verschoben. Zeit für den letzten langen Lauf vor Biel. Ich laufe mit dem Hund 33 Km.
Die Strecke führt über die Allrather Höhe bei Grevenbroich. Die Steigung hoch, die etwa 1 Km lange flache Strecke oben auf der Höhe, sowie die Strecke abwärts und zurück läuft der Hund frei. Das macht dem Tier Spaß und Herrchen muss nicht wegen der Hundestops ständig neu anlaufen.
Stop und Go sind sonst angesagt, wenn der Hund seine Markierungen alle paar Meter hinterlassen will.
Gutes Training ist es trotzdem.
Dienstag und Mittwoch wird auch trainiert. Am Donnerstag wird ausgeruht. Mein Körper ist etwas strapaziert. Fünf Trainingseinheiten hintereinander müssen erst weggesteckt werden.
Die Aussicht, bald in die Ruhephase vor dem Bielerlauf eintreten zu können, stimmt mich irgendwie froh. Der anstehende Urlaub natürlich besonders.
Eine leichte Nervosität macht sich bemerkbar. Wie weit ist es noch bis zum Start in Biel?
Freitag in zwei Wochen, um 22:00 Uhr wird der Startschuss fallen.
Hoffentlich stielt das Wetter mit. Ich würde mich auf einen wolkenfreien Himmel mit Milchstrasse besonders freuen.
Ich erinnere mich an den Duft nach Heu.
Vorgesehen waren am Samstag 17 Km lockerer Landschaftslauf mit Hund. Da mein Hund meinte, er müssen einen Abstecher in eine Obstplantage machen, kam es, dass ich insgesamt 19 Km laufen durfte.
Am Sonntag durfte der liebe Hund pausieren. Den 12 Km Trainingslauf habe ich ohne Hund absolviert.



KW 21 2007

Nach dem Lauf am Montag war der Muskelkater fast weg. Dienstag gab es einen planmäßigen Ruhetag. Man will sich ja nicht kaputt machen.
Am Mittwoch war es zeitlich leider nicht möglich bei Tageslicht zu laufen. Ich habe deshalb gleich noch einen trainingsfreien Tag dran gehängt.
Auch etwas schönes!
Am Donnerstag ging es auf die 8Km Strecke - mit Hund. Inzwischen läuft er schon relativ lange Strecken ohne Leine. Er hört schon recht gut auf Kommandos.
Der Hund ermüdet scheinbar nicht. Er könnte nach einem 22 Km Lauf gleich wieder Gassi gehen.
Die ersten Kilometer des 8 Km - Laufes gingen völlig ohne das sich die Oberschenkelmuskulatur bemerkbar gemacht hätte. Die letzten 2 Km allerdings spürte ich die Oberschenkel schon. Immerhin war ich ja das Wochenende davor 73 Km gelaufen!
Am Freitag gab es noch einen trainingsfreien Tag.
Am Samstag 12 Km und am Sonntag dann 22 Km. Stets mit Hund. Die letzten 3 Km des 22 Km - Laufes war ich nicht mehr so locker und musste mich anstrengen nicht zu gehen.
Insgesamt ging es aber nach dem Rennsteig - SM recht gut in dieser Trainigswoche!
In der Biel- Vorbereitungszeit 2005 habe ich allerdings teilweise mehr trainiert. Wir werden sehen, wie gut der diesjährige Trainigsplan ist.


KW 20 2007

Jetzt ist der 35. GutsMuths Rennsteiglauf Geschichte. Es war sehr schön! Tolle Aussichten in das Thüringer Land. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Aufgrund der Hitze ging es stellenweise nicht so flott wie gedacht. Aber ich bin gut durchgekommen.
Auf dem schwierigem Untergrund habe ich drei Läufer stürzen sehen. Vor dem Start in Eisenach trug man bereits einen Läufer mit der Trage zum Krankenwagen.
Am Montag gab es am Morgen ein kleines Lockerungsläufchen mit meiner Frau und dem Hund. Abschied von Thüringen für 2007.
Wir kommen wieder!


KW 19 2007

Nach dem Staffel-Marathonstart wird ein Ruhetag eingelegt. Für diese Woche haben wir einige Termine geplant. Der Trainingsplan wird angepasst. Das Dienstagstraining fällt mir etwas schwer, da ich die ca. 12 Km beim Staffelmarathon doch recht schnell gelaufen bin.
Am Mittwoch gehen wir zu einem Konzert im Folk & More.
Dort hören wir Mathew James White, dessen Songs uns gut gefallen haben!
Donnerstag treffe ich mich mit ehemaligen Arbeistkollegen. Auch sehr nett.
Am Freitag veranstaltet meine Firma ein tolles Betriebsfest und am Samstag gibt es eine kleine private Feier!
Nicht einfach, die Übersicht zu behalten!
Trotzdem trainiere ich recht gut. Allerdings bin ich von dem langen ungewohnten Stehen auf der Betriebsfeier ziemlich kaputt.
Wenige Tage noch, dann startet der Rennsteiglauf.

KW 18 2007
In dieser Woche ist es nicht einfach, den Start unserer Abteilungsstaffel beim Düsseldorf-Marathon unterzubringen.
Montag ist wieder Ruhtag. Am 1. Mai laufe ich am Morgen. So können wir am Nachmittag ein leckeres Bier im Kloster Langwaden trinken.
Die lange Strecke laufe ich am Donnerstag. Die Schmerzen im Knie sind fast weg.
Am Sonntag laufe ich als Schlussläufer in der Marathon-Staffel. Leider vergesse ich, die Stoppuhr zu drücken. ich brauche für den etwa 12 Km langen Staffelabschnitt etwa 1 h!
Die Zeit fliegt dahin. Der Rennsteiglauf rückt immern näher.

KW 17 2007
Montag trainiere ich nicht. Wir gehen mit dem Hund lange Gassi. Kein Muskelkater. Ich fühle mich körperlich sehr gut, aber etwas müde. Außerdem habe ich sehr schlecht geschlafen. Keine Ahnung warum.
Der 12 Km Lauf am Dienstag ging leicht!
Verletzungsbedingt verläuft die Trainingskurve etwas unruhig. Trotzdem bin ich recht zufrieden.
Der Hund ist jung und will ständig Gassi! Ein Bewegungswunder. Mit meiner Frau, mit mir und anschließend noch mit meinem Sohn laufen gehen, da kommen schon einmal 25 Km für ihn zusammen.
Wenn ich ihn mitnehme, trainiere ich Fahrtenspiel. Ich nehme ihn fast immer mit.
Zum langen Lauf am Sonntag habe ich meinen Wecker auf 4:50 Uhr gestellt. Es ist tagsüber sehr warm. So früh aufzustehen bereitete mir keine Schwierigkeiten. So konnte ich mit meiner Frau auch noch zusammen Frühstücken. Ich habe zwar nichts gegessen, aber Kaffee getrunken. Sie musste zur Arbeit. Herrlich, so früh in den Morgen zu laufen. Erstaunlich viele Autofahrer sind unterwegs. Es ist schon ziemlich hell, als ich loslaufe. Der Wind ist noch frisch. Auf der Allrater Höhe bei Gustorf bin ich allein. Erst auf dem Rückweg tummeln sich die Freizeitsportler mit Rad und Joggingschuh. Die Nordigwalker sind auch dabei. Bei der Hitze mit Skistöcken - das sieht merkwürdig aus. Es sind weniger geworden, die die Stöcke schwingen. Die meisten schleifen sie ja eh nur mit sich!
Das Knie ist merklich besser geworden. Nur noch geringe Schmerzen, besonders, wenn man auf die Prellungstelle vorsichtig drückt. Es dauert eben mit so einer Prellung.

KW 16 2007
Nach dem Sturz! Viel Franzbranntwein - zum Kühlen, nicht trinken - und Voltaren zur Wiederherstellung der Laufeigenschaften des Knies verwendet.
Am Dienstag habe ich 8 Km in Angriff genommen. Vorsichtig habe ich angefangen. Gut, nicht ganz schmerzfei. Auch die Schulter hat geschmerzt. Immerhin bin ich ja auch hart auf die Handballen gelandet. Mit der linken Kniescheibe zusammen, war es eine Dreipunktlandung, Nicht elegant und ziemlich hart. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der Heilung! Auch der heutige 10 Km - Lauf ging gut, besser als der gestrige Trainingslauf. Jetzt habe ich kaum noch Schmerzen im Knie.
Ein Hund als Trainingspartner läuft jede Strecke und redet nicht viel!
Am Sonntag ist das Knie fast schmerzfrei. Ich habe einen Schutzengel gehabt - keine Frage.
Herrliches Laufwetter. Auf eine Trainingseinheit auf dem Rennrad verzichte ich heute.
Ich laufe langsam ca. 60 Km bis hinter Vanikum. Es ist auf Dauer doch ziemlich warm. Meine Trinkvorräte - ich habe etwa 3,5 l mit - reichen aber aus.
Es läuft sich gut. Ich kann völlig abspannen. Die Bauern spritzen Chemikalien auf die Felder. Es ist zu trocken für die Jahreszeit.
Am Abend habe ich nur leichte Beschwerden im Knie.

KW 15 2007
Ostermontag gleich Ruhetag. Wir fahren in die Eifel bei Monschau. Dort wandern wir mit dem Hund. Überall auf den Wiesen blühen Narzissen. Ich habe nach dem 50 Km Trainingslauf am Sonntag kaum Muskelkater. Schnelle Regenetration.
Ich unterstütze die Regeneration dadurch, dass ich die Beinmuskulatur kalt abdusche und nur wenig Alkohol nach dem Lauf konsumiere.
Ich halte mich mit dem Essen zurück und ernähre mich haubtsächlich von frischen Salataten und Obst.
Viele Leute sind am Perlbach unterwegs. Es macht spaß durch die blühende Natur zu wandern.
Ja, nun sitze ich etwas verblüfft vor dem PC!
Nach den guten Tagen, wird jetzt pausiert. Dabei habe ich gerade jetzt sehr gute Fortschritte gemacht. Es hilft nichts. Ein ungewohntes Fahrrad und die tollen Bremsen. Schnell war ich über den Lenker und bin froh, dass es nicht schlechter ausgegangen ist.
Die Handballen sind geprellt und, was schlimmer ist, das Knie. Aber das habe ich mir schon im Flug gedacht!
Zwar bin ich 2 Stunden nach dem Sturzflug mit voller Montur angetreten (Trinkflaschen, Wasserbehälter und Notverpflegung), aber ich dachte mir schon, dass es nicht gehen wird.
Spazieren gehen ginge noch. Laufen leider nicht. Ich habe nach drei Km abgebrochen und hoffen nun in eine paar Tagen wieder antreten zu können.
Die Kniescheibe ist geprellt und jeder Laufschritt verursacht Schmerzen. So kann das nicht heilen!
Es ist schwer nicht zu laufen, standen doch 60 Km an. Der Kopft hatte sich darauf engestellt. Bei dieser Hitze hätte ich gut Extrembedingungen trainineren können. Alles auf die Heilung konzentrieren!
Der TP ist schon umgeschrieben.
Ich hatte vorallem Fahrtenspiele im TP der Woche. Da hat der neue Trainingspartner, unser Hund Charly, gehörigen Anteil dran. Diese Art des Trainings läßt uns schneller werden und beansprucht die Muskulatur anders.
Der Hund ist jetzt fest in unserer Familie eingeschrieben. Gestern haben wir im Tierheim alles klar gemacht.

KW 14 2007
Montag Ruhetag. Die 43 Trainingskilometer führten mich nach Grevenbroich, ein paar Kilometer durch die Stadt. Es geht an Straßen entlang und durch einen Park. Bei Gustorf über die Erft. Hier hat jemand das Gebäude einer alte Wassermühle restauriert. Über die Aufschüttung, etwa 180 Höhenmeter hoch, geht es weiter nach Allrath (Grevenbroich).
Dann geht es zwischen den Feldern entlang. 2006, zur Bielvorbereitung, habe ich angefangen, die Strecke weiter bis hinter Vanikum, in Richtung Niederaußem bzw. Bergheim zu laufen. Dabei komme ich dann auf der 60 Km Trainingsstrecke zu einem rekultivierten Tagebaugebiet mit riesigen Feldern. Ein schöne Strecke. Hier gibt es wenig Autoverkehr.
Nach ca. 30 Km trete ich dann den Rückweg an.
Zur Versorgung nehme ich die 2,1 Liter Wasserblase, 3 x 0,5 Liter Flaschen mit verdünntem O-Saft (oder auch Vitamin- und Magnesiumtabletten gemischt) mit, sowie einige Energieriegel, die ich nach Bedarf verzehre. Für den Fall, dass die Getränke nicht ausreichen, haben ich etwas Geld mit.
So kann es auf einer 60 Km - Strecke, die ich ja nur einmal als Training vor Biel absolviere, nicht passieren, dass mir die Flüssigkeit ausgeht. Besonders wenn es relativ heiß ist, benötigt man mehr Flüssigkeit. Ohne Begleitung, ist man allein auf sich gestellt mit der Versorgung.
Einsam zwischen den Felder lässt sich auch etwas mentale Stärke trainieren.
Wem soll man eine Fahradbegleitung über 60 Km zumuten?
Einmal beglietete mich mein Sohn mit dem Fahrrad von Gierath bis zur Fleherbrücke, hinter der Erftmündung in den Rhein. Das waren etwa 60 Km!
Er war danach völlig fertig.
Die Fahradbegleitungen in Biel leisten allerhand!
Es ist nicht einfach langsam neben einen Läufer in der Nacht her zu fahren.
In dieser Woche kann ich, bei den schnelleren Trainingseinheiten, wieder mehr Druck machen. Es geht insgesamt besser, als in den drei vergangenen Wochen.
Eine 50 Km Trainingseinheit steht noch an.
Am Freitag bin ich mit meinem Sohn ca. 38 Km Rennrad gefahren. Das war sehr schön bei dem herrlichen Frühlingswetter. Blütenmeer.
Überall durftet es. Bei den Dorfdurchfahrten riecht es oft nach gebackenem Fisch. Karfreitagsessen!
Bei Kuckum gibt es einen Golfplatz. Es sieht eigenartig aus, wenn sich ganze Menschentrauben älterer Damen und Herren mit den Golfwägelchen über die Straße, von einer Golfplatzseite zur anderen, bewegen.
Wir fahren langsam! 30 Km/h sind hier nur erlaubt. Die Golfspieler unterschätzen oft die Geschwindigkeit der Rennradfahrer!
Lange einsame asphaltierte Rennradstrecken gibt es zwischen den Feldern. Allerdings lockte das schöne Wetter und der freie Tag viele Radfahrer und Spaziergänge, sowie Jogger und Walker ins Freie.

KW 13 2007
So gefällt es uns: Sonnenschein, kaum Wind!
Heute waren wir wieder im Tierheim. Die Welt sieht gleich viel schöner aus, scheint die Sonne und man hat ein liebes Tier, um welches man sich kümmern kann.
Ein Tier kann das Zusamemnleben in der menschlichen Gesellschaft erträglicher gestalten!
Die Woche beginnnt mit einem Ruhetag. Zeit für andere Dinge und zur Regeneration. Zeit auch zum Kauf neuer Laufschuhe. Ich bleibe bei meiner Marke. Langsamer Start in die neue Laufwoche. Das Wetter läd zum Rennradfahren. Leider muss ich mich zurückhalten, um nach der harten Trainingswoche dem Körper Zeit zur Erholung zu geben. Gegen einen gemeinsamen Spaziergang mit meiner Frau gibt es allerdings nichts einzuwenden.
Trotz zweier Ruhetag stehen 88Km auf der Liste!
Dann wird der Hund aus dem Tierheim gebracht! Zuletzt waren wir sogar schon ungeduldig. Zwei Wochen Probezeit.
Das frühlingshafte Wetter scheint sich zu halten. Das Training wird jetzt nicht nur durch Kraftsport und Gymnastik ergänzt, es kommt noch leichte Gartenarbeit dazu.
Man kann auch wieder eine Figur aus Beton bauen. Pläne gibt es genug.

KW 12 2007
Gestern bin ich in der Dunkelheit gelaufen. Es war schon ziemlich spät.
Am Ende hatte ich wieder den Blick auf die Kraftwerke bei Grevenbroich. Ganz langsam stieg der Wasserdampf auf. Kein Wind der ihn daran hinderte. Gespenstiger Dampfhaufen.
Heute türmten sich Wolken im Osten auf und wurden von der untergehenden Sonne goldig eingefärbt.
Es war nicht einfach zu laufen.
Die Form, wo ist meine läuferische Form geblieben?
Eine ziemliche Quälerei. kann sein, dass ich mit den Resten der Erkältung weniger hätte trainieren sollen.
Außerdem ist es in diesem Jahr nicht so schön gewesen, durch die Dunkelheit zu joggen. Klar, auch in den letzten Jahren gab es so Phasen, in denen es nicht gerade toll war, im Nieselregen und bei 5 Grad durch die Dunkelheit zu laufen.
Aber in diesem Jahr? Nun, es gab sie, die schönen Abende, auch im Regen, Training bei Nieselregen und Dunkelheit.
Nur, es könnte manchmal einfach etwas trockener sein. Schöner ist es, wenn sich der Mond zeigt, die Sterne blitzen. Besonders schön, wenn die Sonne mit den letzen Strahlen die Wolken einfärbt...
Heute haben wir uns im Tierheim in einen Hund verliebt. Wir hoffen, es wird was mit uns.
Er ist sehr jung. Eine Mischung aus Schnautzer und Schäferhund. Die Farbe des Felles ist gelb, grau, schwarz ...
Struppig, mittelgroß und sehr schlank ist er. Ein Ohr hängt und er hat Barthaare. Sieht ziemlich wild aus. Der scheint zu uns zu passen. Die ersten Kommandos hat er gelehrig angenommen ...

KW 11 2007
Die Woche davor endete mit dem Ableben eines lieben Tieres.
Trauer.
Renovierungsarbeiten standen auch an.
Die neue Woche beginnt mit einem Ruhetag und leichtem Muskelkater. Am Samstag und am Sonntag verlockte mich das schöne Wetter zum Rennradfahren. Sonennschein genießen auf dem Rennrad und anschließend beim lockerem Trainingslauf.
Meditation. Sonnenanbetende Bewegungstherapie auf Laufschuhen.
Vorhergesagter Wettersturz. Überhaubt, ist es denn schon April?
Wir waren in den Neuen Bundesländern. Im Osten.
Eine Familienfeier war angesagt. Ich wollte meine Geburtsort mit der DigiCam einfangen. Aber das trübe Licht hätte alles nur verschlimmert! Also dann ein anderes Mal!
Auf dem Rückweg waren wir noch auf der CeBit. Lange nicht dagewesen. Die Rückfahrt gestaltete sich etwas schwierig, weil aufgrund des Wetters langwierig.
So habe ich dann doch auf den 10 Km Lauf verzichtet. Es war auch wirklich bescheiden, das Wetter bei unserer Ankunft zu Hause.
Was wird aus dem Start in Biel?
Der Königsforst- Marathon fällt in diesem Jahr wegen der Auswirkungen des Sturmes Kyrill aus. Leider.
So werde ich in diesen Wochen vor und nach dem ausgefallenen Marathontermin jedenfalls nicht weniger trainieren.

KW 10 2007
Vorgezogenes Aprilwetter.
Auch ein schöner Laufabend unter Sternen. Das normale Leben geht weiter. Man muss auch ein Abteilungsfußballspiel in den Trainingsplan eingliedern können. Das wird eine Einheit mit Sprinteinlagen. Die ungewohnte Belastung hinterließ einen leichten Muskelkater.
Wir haben eine Zimmer renoviert.
Es wird langsam Zeit, die Ernährung disziplinierter umzustellen und ein paar Kg abzunehmen.
Das bringt auf einer so langen Strecke viel. Weniger Anstrengung auch im Training.

KW 9 2007
Der lange Trainingslauf am Sonntag endete auf den letzten 3 Km im strömenden Regen. Kaum zu glauben, wie stark es regnen kann!
Am Montag folgte ein langsamer 12 Km Lauf. Alles nicht so einfach, wenn der Schlaf aufgrund der Erkrankung unseres Hundes zu kurz kommt. Zum Glück musste der Hund, der uns seit etwa 12 Jahren begleitet, nicht eingeschläfert werden. Ganz langsam erholt er sich.
Wieder ist der Trainingstag für unsere Starter des Düsseldorfer Staffelmarathons nicht zustande gekommen.
Der doch zeitweise heftige Regen geht uns allen ziemlich auf die Nerven!
Inzwischen bin ich in dieser Woche an die 4 x tüchtig nass geworden.
Mit dem langen Lauf am Sonntag werde ich auf 102 Km kommen.

KW 8 2007
Eine torbulente Woche liegt hinter uns. Unser Hund ist krank. Magen-Darminfektion!
Als er besonders schwach war und sich an die Tür gelehnt hat, erinnerte er mich an die Szene in „Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming“ als der Revolverhelt (gespielt von Lee Marvin) besoffen auf dem Pferd sitzt, welches sich an eine Pfeiler anlehnt. Anscheinend ist das Pferd auch betrunken.

Cat Ballou is a 1965 comedy-western film which tells the story of a woman who hires a famous gunman to avenge her father's murder, but finds that the man she hires isn't what she expected. It stars Jane Fonda, Lee Marvin, Michael Callan, Dwayne Hickman, Nat King Cole, and Stubby Kaye.

Inzwischen geht es dem Hund etwas besser!
So sind nur 4 Trainingstage herausgekommen aber trotzdem insgesamt 77 Km!

KW 7 2007
Wochenanfang. Wieder Regen und alles in grauen Farben ringsherum.
Der lange Lauf zum Abschluss der letzten Woche steckt mir noch etwas in den Knochen.
Der Mittwoch ist trainingsfrei. Geplant war ein erstes Trainingsläufchen mit den IT BITs. Das kann ja noch werden.
Donnerstag ist Frühlingsanfang? Schön, regenfrei und hell. Wolken und Sonne spielen mit der reizvollen Luft.
Man fühlt sich gleich besser!
Die Tempoläufe am Samstag gingen schon ganz gut. Der lange Lauf am Sonntag über die künstlich aufgeschütte Höhe bei Allraht bekam mir auch sehr gut. Es war wieder besonders schön gedankenverloren durch die Gegend zu laufen. Etwas "Bergtraining", die Höhe zwei mal herauf, ist sicher als Vorbereitung auch nicht schlecht.

KW 6 2007

In den nächsten Tagen werde ich mich für den 100 Km Lauf in Biel anmelden. Das wird der dritte Start dort werden.
In diesen Tagen habe ich mich entschlossen, wieder ein Lauftagebuch zu führen.
Natürlich habe ich die letzten Wochen schon für Biel trainiert. Am 28.01.2007 habe bin ich in Apeldoorn beim Marathonlauf gestartet. Die Zeit war nicht besonders gut.
Das Wetter in den letzten Tagen lockt uns Läufer nicht unbedingst ins Freie. Bei Dunkelheit zu laufen ist auch nicht jedemanns Sache. Aber, nur wer regelmäßig trainiert, kann an so langen Läufen wie dem 100 Km Lauf in Biel teilnehmen.





Letzte Änderung: 16.05.2009
© Joerg Segger