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Medoc-Marathon - Lauf 2022


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Dagmar und der Zeremonienmeister.
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Die Quelle.


  36. Le Marathon des Chateaux du Medoc

Verschoben ist nicht aufgehoben!
Wir starteten dann, doch merkwürdigerweise, plötzlich am Mittwoch. Erstes Ziel und Zwischenstopp in Frankreich auf den Weg nach Bordeaux war Rouen. Noch so früh und schon fanden wir uns hinter Aachen in Belgien wieder.
Einfach so!

Wer hatte das vor der Wende gedacht, dass wir einmal einfach so nach Frankreich fahren würden.
Klar, wir waren schon oft in vielen Ländern, auch in Frankreich!
Aber an diesem Morgen, so früh im Auto, kamen einige Gedanken an die Wandlungen, auch an unsere, zurück!
Sicher, weil es noch so früh war.

Bei Liege und Brüssel, waren die Autobahnen schon ziemlich voll. Noch überwog die Neugier. Trotzdem auch etwas Zurückschrecken vor ganz neuen Herausforderungen. Dann fuhren wir bald auf wenig befahrenen Mautstraßen.
Schöne Landschaften!

Bald waren wir auf der stark befahrenen Autobahn bei Rouen angelangt. Dann fuhren wir auch schon entlang der Seine zu unserem Hotel in der Altstadt.

Noch konnten wir nicht einchecken, stellten aber das Auto auf den gebuchten Hotelparkplatz.
Wir erkundeten schon mal Rouen.
Wunderbar.
Zu Rouen und weiteren Städten, die wir am Anschluss des Marathons besichtigt haben, im Reisebericht mehr.

>> Link Schulz-Sportreisen bei denen wir den Marathon gebucht hatten. <<



Am Donnerstag fuhren wir, nach einem sehr entspanntem und ausgiebigem Frühstück weiter. Zuerst viele Kilometer auf Mautstraßen.
Auf der Höhe von Poitiers, beschlossen wir dann, doch von der Mautstraße herunter und über Nationalstraßen weiter zu fahren.
Zuerst bescherte uns dieser Entschluss etwa 21 Kreisverkehre, die wir durchfuhren, ehe wir weiter schneller voran kamen.
Schöne Landschaften.
Interessante Ortschaften.
Interessante Architektur.
Es gab viel zu sehen.


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Kaum übertrieben!
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Oder doch übertrieben?"

Am Nachmittag kamen wir in der Allee Serr, vor unserem Hotel an. Wir hatten auch hier einen Parkplatz gemietet, wie bei jedem unserer Ziele. Wir durften dann schon einchecken.

Ich entschloss mich, eine kleine Joggingrunde an der Garonne zu unternehmen.
Dagmar wollte die Altstadt besichtigen.
So wanderte sie über die Pont de pierre in die Altstadt, während ich an der Garonne entlang zur Hubbrücke Pont Jacques Chabon-Delmas (ehemaliger Premierminister Frankreichs und früherer Bürgermeister von Bordeaux) lief. An der Brücke angekommen entschloss ich mich, diese zu überqueren und auf dem anderen Ufer zurückzulaufen.
Sehr interessant.
Sehr belebt.

Am Abend bekamen wir die Startunterlagen vom Veranstalter „Schulz Sportreisen”!
Am anderen Morgen, am Freitag, fuhren wir mit dem Bus zur Marathonmesse in Pauillac.
Dort startete auch am Samstag der Marathon.

Die Fahrt durch das Medoc war schon einmal sehr interessant!
Wein und Wälder, kleine Ortschaften und Wein und Wälder.
Dann besuchten wir die etwas andere Marathon–Messe.
Wir besuchten viele Werbestände für andere Marathonveranstaltungen.
Der Stand mit dem „Beaujolais”, einem tollen Wein, hatte es mir besonders angetan.
Ich nahm reichlich.
Auch von anderen Angeboten.
Leider (oder zum Glück?) fuhren wir bald weiter an den Atlantik nach "Lacanau Ocean".

Das war sehr schön, am Strand spazieren zu gehen.
Dagmar badete sogar!
Nachdem wir uns einige Stunden umgesehen hatten, fuhren wir zur Pastaparty im Chateau Pedesleaux.
Wir besichtigten die Weinproduktionsanlagen im Chateau.



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Der Beaujolais muss verdient werden: Lassospiel.
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Zielwurf und anderes gab es auch. Vor allem Weinverkostung!




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Werbung für einen Cognac - Marathon gab es auch. Der Cognac war sehr lecker!
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Symbol!


Es gab auch reichlich Wein als Aperitif.
Nach ausgiebigem Genuss gingen wir zur Pastaparty.
Und nochmal: Es gab reichlich Wein und Musik am Anfang.
Einige Menschen tanzten sogar.
Vor 22 Uhr kam das Essen.
Vier Gänge!
Lecker und schnell.
Reichlich Wein.

Auf dem Weg zum Bus, nach der Pastaparty, bewunderten wir dann noch das Feuerwerk.
Gegen 0:30 Uhr waren wir dann im Bett. Am anderen Morgen standen wir bereits gegen 5 Uhr auf. Ich konnte nur Kaffee trinken.
So spät hatten wir am Vorabend ausgiebig gegessen, dass ich nur Kaffee mochte. Etwa 6:15 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Marathonstart.
Alle Teilnehmer, die mit uns unterwegs waren, hatten sich kostümiert. Bevor wir zum Startfeld gingen, versammelten wir uns vor dem Bus, um ein gemeinsames Foto zu machen.
Dann gingen Dagmar und ich mit einigen Teilnehmern zum Startfeld.

Zuerst schauten wir uns um und genehmigten uns noch einen Kaffee.
Eine bunte Gesellschaft versammelte sich. Lustig anzusehen auch der Besenwagen. Als ich mich von Dagmar verabschiedete und weiter nach vorne in die Läufergruppe eintauchte, vollführte eine Artistentruppe, deren Trapeze an einem Kran nach oben gehievt wurden, ihre Übungen.

Zwei Flugzeuge überflogen die Mengen zwei mal.
Hier wurden offensichtlich keine Kosten gescheut!
Immerhin war das Chàteau, wo wir am Tag der Pastaparty unseren Aperitif einnahmen, auch besonders schick ausgestattet!
Dann erfolgte der Startschuss und nach einigen Minuten setzte ich mich in Bewegung.
Ich hatte viele Läufer vor mir.


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An der Atlantiküste.
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Seewind und Palmen.


Als die Massen zum ersten mal sich stauten–es gab Wein–entstand ein riesiges Gedränge.
Ich bemühte mich noch lange nicht darum, etwas Wein abzubekommen.
Mir war das einfach zu viel Gedränge.
Ich stellte fest, dass meine Wasserflaschen leer waren.

Darum kämpfte ich am nächsten VP zuerst einmal um Wasserflaschen.
Ich befüllte meine eigenen Flaschen und war erst einmal beruhigt.
Der „Läuferwurm” blieb für die gesamte Laufveranstaltung ziemlich eng zusammen.
Es war warm.
Manchmal ging ein leichter Wind.
Ich lief ziemlich locker und beobachtete andere Läufer in ihren lustigen Kostümen. Unterwegs lagen bald die ersten Ausrüstungsgegenstände auf dem Weg.
Es war einfach zu warm, um die gesamte Strecke im Bärenkostüm, im Fell als Urmensch oder was auch immer zu laufen. Einige schoben lustig ausgestattete Wagen.

Da hatten sie dann sogar Getränke, manchmal Wein, aufgeladen.
Mühsam, so einen schweren Wagen zu schieben.
Die Strecke war eben nicht flach!
Im Gegenteil!

Auch waren insgesamt, neben ca. 2.400 Höhenmetern (hoch und runter) am Ende 44 Km auf meiner Laufuhr zu sehen!
Wir liefen so etwa alle vier bis fünf Kilomter ein Chàteau an, wo man reichlich Wein angeboten bekam.
Ab Km 10 bemühte ich mich ebenfalls darum, an die Stände zu kommen, wo es verschiedene Sorten Wein im Angebot gab.
Ich hielt mich aber trotzdem ziemlich zurück und trank auch viel Wasser.
Immerhin war es sehr warm und ich wollte ins Ziel kommen.
Unterwegs häuften sich die Ausrüstungsgegenstände auf der Straße.
Manche Läufer hatten die Oberteile ihres Kostüms heruntergezogen. Ich sah auch einige nackte Hintern.
Spärlich angezogenen Läufer.
Irgendwo auch krass.
Bald gab es die ersten Läufer, die wohl etwas zu viel Wein genossen hatten.
Unterwegs gab es neben Wein auch reichlich Wasserflaschen, Bananen, Kekse und Kuchen. Kurz vor dem Ziel konnte man auch Austern kosten.
Ich verzichtete besser darauf.
Dafür nahm ich mir am letzten VP ein Eis.



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Stürzt sich in die Fluten!
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Ruht in sich!



Ein besonderer Marathon endete nach 44Km.
Im Ziel gab es noch einen kleinen Rucksack, die Medaille, eine Flasche Wein und mehr.
Einfach ganz toll die Veranstaltung!
Dagmar erwartete mich.
Ich war noch immer gut drauf.
Wir tranken ein Glas Wein und aßen etwas. Bald fuhren wir mit dem Bus zurück!
Am Sonntag besichtigeten wir noch mit der Reisegruppe das Chàteau de la Croix.
Man erklärte uns die verschiedenen, vier Sorten Weinreiben, die verarbeitet werden.
Wir stapften durch die Reben, durften Weintrauben genießen, erfuhren einiges über die Weinsorten und wie man diese an den Blättern erkennen kann, über Krankheiten der Reben und mehr.
Die Weinbehälter und Fässer durften wir besichtigen und erfuhren einiges über die Weinerzeugung.


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Weinkellerbesichtigung im Chàteau Pêdesleaux.
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Hier reift der Wein (Chàteau Pêdesleaux).



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Tolles Weingut!
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Bei der Pastaparty!



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Getanzt werden darf auch!
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Feuerwerk.



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Vor dem Marathon.
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Gruppenfoto mit Bus! Reisegruppe "Schulz - Sportreisen".


Dann gab es einen Aperitif und etwas Leckeres zum Naschen.
Bald darauf gab es dann das Menü und reichlich Wein und Musik. Es dufte auch getanzt werden.
Ein toller Nachmittag ging bald zu Ende.
Mit dem Bus fuhren wir dann zurück.
Dagmar und ich besichtigten dann noch Bordeaux und tranken auf einem schönen Platz einen Abschlußsekt!

Am Montag setzten wir dann unsere Reise fort. Die Veranstaltung mit „Schulz- Sportreisen” war sehr schön! Wir fuhren dann nach La Rochelle und weiter! Dazu im Reisebericht mehr!



 Letzte Änderung: 23.10.2022 (I. Korrektur) © Joerg Segger
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Unterwegs hab ich auch Wasser getrunken!
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Vor dem Start: Artistengruppe am Kranhaken.



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Blick auf die Läuferschar.
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Es wird auch unterwegs gefeiert!



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Am Chàteau Rotschild.
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Getankt und weiter geht es duch die Weinfelder!

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Hügelig ist es!
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Zieleinlauf.