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MoMa - Ultra 2015


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Vorm Start...
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Nach der Wende.


  Wie Programmiert

Aufstehen um 3:20 Uhr. Der Wecker hat gebimmelt. Einmal und gleich war ich wach.
Monschau, besser der Ultra-Marathon, dass sind 56 Km, hat gerufen und ich hatte mich schon kurz nach der Teilnahme 2014 wieder angemeldet.

Die Veranstaltungen in Monschau werden immer schöner.

Das meine ich so. Die Organisation ist gut und all das andere auch: schöne Strecke, nette Leute, tolle Unterstützung unterwegs und einfach ein Wohlgefühl.
Und viele Bekannte und Freunde trifft man da ja auch. Joachim, Kucki, Helmut, Martine, Geli, Volker, Jörg, Jo, Rudolf, Ann, Björn, Tim, Tom und noch viele mehr, habe ich gesprochen, gesehen und begrüßt.

Unterwegs, kurz nach Km 39, endlich die Honigkostprobe.
Meine Anrede für die Nette Frau mit dem Honiglöffel: „Da warte ich ja das ganze Jahr darauf!” , konterte sie mit: „Dann würde ich mir aber gleich ein Glas kaufen."

Da waren es dann nur noch 3 Kilometer und ich war etwas traurig, dass der Lauf gleich zu Ende sein würde.
Aber davor habe ich kurz vor dem Start Geli getroffen , Joachim, Joe und Volker. Alles im grünen Bereich.
Am Start dann noch Sonja, Holger, Joachim, Geli und wieder Kucki. Mit Tim und Björn bin ich nur etwa 300 Meter gelaufen. Die waren verdammt schnell an dem Tag und schon unter fünf Stunden, nach 56 Km, im Ziel. Meine Hochachtung.

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Wende.
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Venn Landschaft.


Die ersten Kilometer lief ich mit Joachim. Es ging eine lange Steigung hoch in den Wald. Einen langen asphaltierte Weg zurück bis zum Marathonstart und wir hatten dann schon 14 Km hinter uns gebracht.

Ich muss ab und an fotografieren und Joachim war dann bald verschwunden. Er brauchte nicht einmal sechs Stunden für den Lauf.
Ich wollte ab und an schon schneller. Aber irgendwie meldete sich eine innere Stimme: „Mach doch langsam”. So kam es, dass ich die ganze Zeit im Wohlfühlbereich lief. Nicht sehr anstrengend das Ganze. Wirklich entspannend. Ich hatte meinen Spaß. Nur ab und an die Stimme: „Mach doch schneller!” Ich kam nach 6:35 h ins Ziel. Auch gut. Ich war zufrieden. Nur unterwegs hatte ich mal das Gefühl mich halte jemand fest. Aber da war keiner.

Den hätte ich gerne kennen gelernt, der mich aufhielt.
Dabei war es einfach nur der schöne Lauf, die Landschaft und die Strecke und vielleicht: „Ach Augenblick verweile doch du bist ...”.
Keine Ahnung.

Es kann sein, dass ich auch nicht schneller konnte und wollte. Ich war ja froh, keinerlei Probleme unterwegs gehabt zu haben. Einfach nur Spaß. Tom sprach mich an, und verschieden andere Läufer unterwegs. Alles sehr entspannend.
Und der Rücken hielt.
Hatte ich vor einigen Tagen noch Problem, so hatte ich keine beim Lauf selber. Auch danach nur etwas Müdigkeit in den Beinen. Aber das ist ja normal.

Nach dem Lauf haben wir beim Zieleinlauf gesessen. Läufer vom LTB Aachen, bekannte und ich. Es gab leckere Sachen und nette Gespräche. Wir begrüßen jeden Walker und jeden Läufer im Ziel.

Ein sehr schöner Sonntag in Monschau.

// J. Segger / August 2015/

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Monschau.
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Langer Weg im Venn.