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17.10.2009, der Wiedwanderweg Ultra-Extremlauf


Sammeln.



Alle Läufer.

Dunkelheit mit Läufer.

Heinrich mit "Heinrichsteg"!

Laufen, lachen, schieben!

Verpflegen.

Kirche bei Almersbach.

Bei Almersbach.

Eine schöne Westerwälderin!

Locker bleiben!

Gruppenläufer.

Essen, ausruhen und trinken.

Helmuts Handy funktionierte!

Jürgen in Almersbach.

Almersbach.

Wurde geschoben von Achim!

Bei Schöneberg.

Döttelsfeld.

Um 5:00 Uhr an der Quelle! JS fotografiert!


Aus der Perspektive eines Wiedläufers!

Was soll ich berichten?
Ich fange nicht ganz von vorne an, denn die Erkungsläufe habe ich bereits beschrieben.
Die letzten E-Mails an die potentiellen Teilnehmer habe ich am Donnerstag geschrieben.
Am Freitag haben wir Helmut aus Horrem abgeholt und haben uns in Hachenburg im Haus "Doris" einquartiert. Beim Griechen gab es leckeres zum Essen.
Kurz vor 4:00 Uhr klingelte der Wecker. Nicht einfach aufzustehen. Wer hat die Startzeit auf 5:00 Uhr gelegt? Na ja, ich war es! Also aufstehen frisch machen und ankleiden. Vorallem die Lampe nicht vergessen. Frühstück gab es auch noch. Dann saßen wir im Auto. Der erste Anruf. Ja, wir sind unterwegs. Es geht, unaufhaltsam, gleich los. Ich kannte die Strecke und war lange nicht mehr so aufgeregt vor einem Lauf.
Jürgen sahen wir schon bei der Einfahrt in den Ort Linden. Er hatte gleich an der Durchgangsstrasse einen Parkplatz gefunden. Wir stellten uns davor. Dann schnell zur Straße, die zur Quelle der Wied, bei Linden führt.
Alle, die zugesagt hatten, waren da!
Wahnsinn! Gleich geht es los. Schnell noch eine paar Fotos und ab zur Quelle. Noch einmal einige Fotos machen. Klar, unsere Versorgungs-Daggi kommt auch mit drauf! Tja, ich war auch auf einem Bild!
Dagmar berichtete später, es habe toll ausgesehen, wie sich die Lichtkegel der Läuferlampen langsam im Dunkeln verloren.
Es war sehr dunkel. Scherze wurden gemacht. Florian berichtet, er könne leider aus privaten Gründen "nur" bis Neustadt mitlaufen.
"Hallo Florian, kein Grund zur Traurigkeit! Es war angenehm mit Dir zu laufen. Schade, dass Du nicht die ganze Strecke ablaufen konntest!"
Trotz der Dunkelheit lief es gut!
Dreifelden war schnell erreicht. Obwohl ich die Strecke kannte, war es nicht einfach, die Beschilderung im Dunklen zu erkennen. So kamen wir auf die Landstraße nach Steinebach und nicht am Skulpturenpark vorbei.
Kaum Autoverkehr und alles ging gut. Bei Steinebach liefen wir wieder an der Wied entlang durch den Wald.
Bei Winkelbach an der Krambergsmühle hatte Daggi schon den VP1 hergerichtet. Super! Es wurde viel gescherzt und lecker gespeist!
Jetzt kam die längste Etappe von ca. 25 Kilometer, die Daggi uns mit einem außerplanmäßig eingerichtete Versorgungspunkt bei Almersbach verkürzte. Vielen Dank nochmals für Deine Mühe!
Bis Döttelsfelde waren die ersten richtigen Steigungen zu überwinden. Achim hatte seine Ausrüstung in einem Baby-Jogger verstaut und hielt sich tapfer. Einfach war es sicher nicht, damit die vielen Steigungen hochzukommen. Vor Roßbach ist Achim dann doch lieber auf der Straße weiter gejoggt.
"Hallo Achim, vielen Dank, dass Du dabei warst! jetzt habe ich wieder einen Passtschon 98èr kennengelernt! Du hast Dich wacker geschlagen!"
Achim wurde später in Altwied gesehen. Wir hoffen, er ist gut in Neuwied angekommen ist. Sicher wird er sich melden.
(* Inzwischen hat sich Achim gemeldet. Er ist gut ca. 21:00 Uhr in Neuwied angekommen und bestellt einen schönen Gruß an alle die dabei waren! Es hat ihm sehr gefallen.)
Daggi hatte wieder in Döttelsfelde alles für uns eingerichtet. Dort mussten wir die Strecke für ca. 300 Meter in Richtung Durchgangsstraße verlassen. Nachdem wir ausgiebig gespeist und vorallem getrunken hatten, ging es Richtung Neustadt weiter.
Unterwegs, bei einer der zahlreichen Steigungen, klagte Jürgen über Knieschmerzen. Leider musste er kurz vor Neustadt aussteigen.
"Hallo Jürgen, der Wiedwanderweg - Ultra - Extremlauf, in Deiner Heimat hat Dir sicher Spaß gemacht. Es war auch diesmal wieder angenehm, mit Dir zu laufen!"
Jürgen hat in Altwied, wie verabredet, mit seiner Frau einen schönen Verpflegungsstand hergerichtet. Auch dafür vielen Dank! Die Brühe war lecker und hat mir geholfen, "locker" ins Ziel zu kommen!
Kurz vor Neustadt hat uns Florian gezeigt, wie frisch man als UTMB - Finisher nach ca. 50 Km Westerwald noch ist und mal eben etas aufgedreht. Weg war er!
In Neustadt gab es wieder einen tollen Verpflegungspunkt.
Jetzt ging der Wiedwanderweg erst richtig auf die Höhen!
Bei Strauscheid lief Achim dann auf der Straße weiter und Hund Charly irgendwo im Wald einem Reh hinterher. Helmut, Heinrich und ich waren noch übrig geblieben. Charly kam nach etwa 15 Minuten Erkundung im Wald wieder. Nichts gefangen! Uns war das klar. Sicher stand das Reh irgendwo lachend hinter einem Baum und hat Charly vorbei rasen gesehen!
Immer wieder gab es tolle Ausblicke in die Landschaft.
Dann endlich Roßbach, nach ca. 71 Kilometern. Hier hat uns Hannelores Familie ein wunderbares Buffet bereitet. "Vielen Dank dafür. Es war nett, bei Euch zu speisen und sich auszuruhen!"
Dann ging es unter Begleitung von Andrea und Hannelore weiter. Es wurde bis Niederbreitbach richtig dunkel!

VP1 - Krambergsmühle.!

Meine Lampe funktionierte tadellos. Trozdem benutzte ich die Reservelampe, um die Wegeschilder besser zu erkennen. Ach, eine Schlüsselgeschichte gab es auch noch: Daggi hat gleich zweimal ihren Autoschlüssel gesucht und - mit Unterstützung - auch wieder gefunden!
Um nach Niederbreitbach zu kommen, ging es das letzte Stück richtig steil aus den "Bergen". Das erinnerte mich so an Fury! Wenn das Pferd, ein Saddlebred Horse,in der Fehrnsehserie gerufen von Joe Newton, den Berg herunter lief. Nur, so elegant hat es bei mir sicher nicht ausgesehen!


Außerplanmäßige Versorgung in Almersbach.

Genau in der Mitte!

Zwischen Datzeroth und Altwied ging fast nur noch wandern. Es war dunkel und die Strecke war schwer zu laufen. Ungefährlich war es auch nicht.
In Altwied dann der Verpflegungspunkt, den Jürgen und Frau hergerichtet hatten. Daggi war auch hier! Sie war an jedem Verpflegungspunkt!
Leider musste Heinrich in Altwied passen.
"Hallo Heinrich, schön, dass Du dabei warst! Wie war am Sonntag um 10:00 Uhr Dein Lauftreff?"
(* Inzwischen hat sich auch Heinrich gemeldet. Er ist schon am Sonntag Morgen, um 10:00 Uhr, 15 Kilometer mit dem Lauftreff unterwegs gewesen! - Super -) Die restlichen ca. 8 Kilometer war es "leichter" zu laufen. Kaum noch Steigungen.

Unsere Begleiter von Roßbach bis ins Ziel, der Begleithund und unsere Verpflegungs-Cheffin.

Unterwegs hatten sich zwei Pferde von einer Koppel entfernt. Die einzigen Fans unterwegs von Altwied bis Neuwied/Irrlich, der Mündung der Wied in den Rhein.
Dann waren wir da!
IM ZIEL!
Das war ein wirklich toller Lauf!
"Andrea und Hannelore, vielen Dank für die nette und flotte Laufbegleitung! Wie man sehen konnte hat es Euch auch Spaß gemacht."
"Hallo Helmut, wir beide sind die gesamte Strecke abgelaufen. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt haben wir schon die Flüsse Erft (107 Km lang), die Ahr (89 Km lang) und die Wied (103 km lang) abgelaufen!"
Der Wiedwanderweg soll 106 Km lang sein. Die Streckenlänge ist nicht alles! Ich hätte gerne gewusst, wieviele Höhenmeter das waren.
Dann haben wir Heinrich zum kalten Auto, an der Wiedquelle gebracht und sind schnell weiter nach Hachenburg.
Nach ausgiebigem Schlaf und einem reichlichem Frühstück ging es zurück in die Heimat. |zurück|

Letzte Änderung: 20.10.2009
© Joerg Segger


Döttelsfeld.

Döttelsfeld.

Döttelsfeld.

Hinter Döttelsfeld.

Die Hälfte - 53 Km zum Start und 53 Km zum Ziel.

Wald - Westerwald.

Hoch mit dem Baby-Jogger.

Steilstück im Wald.

Belohnung: Schöne Aussicht!

Belohnung: Schöne Aussicht!

Verpflegungsstand in Neustadt.

Studiert die Karte!

Laufen macht Spaß- Ausruhen auch!

Leckerli.

In Altwied.

Zielimpressionen.