Reisen

 Wir reisen gerne in Deutschland herum. Gerne auch in andere Länder ...

Quedlinburg 2002 - eine Neuentdeckung!


Alles grau! Schwarzweiß.



Zeimlich leer.

Farbe war teuer!

Bunter.

Wir suchten eine Gaststätte.

Hier war es gemütlich.

Die Gästekümmerer.

Da drin waren wir.

Quedlinburg


Kurzentschlossen. Wir fuhren nach mehr als zehn Jahren wieder nach Quedlinburg.
Im Gedächtnis wenige restaurierte Fachwerkhäuser und das Grau des DDR Alltages. Sicherlich - es hatte sich ja überall in den letzten Jahren sehr viel verändert.

Straßen wurden neu gebaut und Wernigerodes Fachwerkhäuser sind ja auch restauriert wurden. Warum sollte das in Quedlinburg nicht auch so sein? Aus Halberstadt kommend fuhren wir in die alte Hanse- und Handelsstadt hinein. Nach kurzer Zeit fanden wir einen Parkplatz. Sicher gab es auch hier noch genug zu tun.


Es war noch früh, als wir in der Stadt ankamen. Da wir noch nicht so recht wach waren, sahen wir uns nach einem Kaffee um. In der Breiten Straße betraten wir das Restaurant und Café ZUM ROLAND. Von dem Chaiselongue aus hatten wir einen guten Überblick. Die freundliche Bedienung brachte uns Capuccino und leckeren Kuchen.


922 wurde Quedlinburg erstmals urkundlich erwähnt. Heinrich der I. der 919 in Fitzlar zum deutschen König gewählt wurde, vollzog auf dieser Urkunde seine Unterschrift.
994 erhielt Quedlinburg das Stadtrecht. Die mehr als 1200 Fachwerkhäuser wurden zu DDR - Zeiten nur zögerlich gepflegt. Inzwischen wurden ca. 500 Fachwerkhäuser restauriert.

Vom Markplatz mit dem Rathaus gelangt man über die Marktstraße, der Blasius- und der Hohen Straße, über die Finkenherd Straße zum Schlossplatz.

Das Münz- Markt- und Zollrecht wurde Quedlinburg 994 verliehen. Quedlinburg beherbergt u.a. das Klopstockmuseum, das älteste Fachwerkhaus Deutschland, einen Domschatz in der Stiftskirche und ist UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit.

Der Legende nach hat Quintilo, ein Thüringer Edelmann, auf dem 30 m hohen Sandsteinfelsen erste Anlagen geschaffen. Heute befinden sich das Schloss und die Stiftskirche St. Servatii auf dem Felsen. Zu Zeiten Otto I. bis III. besaß Quedlinburg hohe Geltung.

Steil geht es zum Schlossberg hoch. Überall schaut der Sandstein durch die Bebauung.


Vom Schlossberg aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt. Als wir auf die Stadt heruntersahen, spielte im Aufgang zum Schloss jemand wunderschön Gitarre.




Letzte Änderung: 29.05.2009 (Originaltext 2002) © Joerg Segger


Marktplatz.

Neugier, wegen Vorhof zur Hölle!

Gästesturm.

Wohnen und Blumen.

Sackgasse.

Burg.

Blumen weit und breit.