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Wetterhorn.

Blick zum Männlichen.

Eigernordwand in Wolken.

Wiesenwegbei unserer Unterkunft.

DER Eiger.

Schön gelegen - ein Hotel.

Blick zum Unteren Gletscher.

Gletscherschlucht.

Gletscherschlucht.

Blick nach Grindelwald.

Gletscherschlucht.

Blick nach Lauterbrunnen.

Tschuggen und so.
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DIE NORDWAND
Ankunft, Überblick und Eigertrail
Nach einer kleinen Erholungsphase in der Massenunterkunft in Biel sind wir, wie geplant, nach Grindelwald aufgebrochen.
Den langen Lauf hatte ich recht gut verkraftet. Bis nach Grindelwald lagen noch 120 Km vor uns. Es war sehr warm im Auto. Wir hatten, trotz etwa 10 Minuten Lüftung, die Temperatur im Auto nicht wesentlich nach unten bringen können. Die Tage in Biel stand das Auto fast ständig in der prallen Sonne.
Die Fahrt selber ging recht gut vonstatten. Allerdings musste ich mich schon etwas bequemer hinsetzen, damit ich aufgrund der Laufanstrengungen keinen Krampf beim Gasgeben bekam.
Leider war es recht diesig, und so konnten wir die schneebedekten Berge nicht genau ausmachen. Bei unserer letzten Schweizreise boten gerade diese einen wunderschönen Anblick bei der Autobahnfahrt.
Es ging zügig vorbei an Thun, am Thunersee und Interlaken. Den Brienzersee haben wir auch schon einmal im Vorbeifahren gesehen.
Unsere Wirtin hatte uns eine Anfahrtskizze zur Ferienwohnung zugeschickt. Gut so! Aber, da wo wir hätten abbiegen sollen, befand sich eine Baustelle.
Keine Durchfahrt am Bahnhof möglich!
Was lag da näher, als die zahlreich vorhandenen Passanten zu befragen?
Die zuckten aber nur mit den Schultern. Entweder waren es ortsunkundige Deutsche aus allen möglichen Regionen - die Sachsen haben wir schnell erkannt- oder Engländer, die so schnell vorbei waren, dass ich keine Zeit hatte mein Englisch hervorzukramen. Japaner gab es auch sehr zahlreich. Die haben wir nicht mit unserer Frage belästigt.
Schließlich haben wir uns entschlossen zurückzufahren. Dabei sahen wir dann eine neue Unterführung unter die Bahngleise.
Also fuhren wir dort entlang. Bald sahen wir eine etwas gebückt gehende ältere Frau mit einer Einkaufstasche. Richtig! Die Frau war eine Einheimische. Sie wußte, wo wir entlang mussten.
Eine enge steile Straße führte uns fast direkt zu unserer Urlaubsunterkunft.
Wir fanden einen Zettel: "Liebe Urlauber packt schon mal die Sachen aus und macht es euch gemütlich. Der Schlüssel steckt. Ich bin noch auf der Arbeit und komme am Abend!"
Also zogen wir ein. Aus bekannten Gründen fiel es mir etwas schwerer, die vielen Sachen die zwei Treppen in die Ferienwohnung zu schleppen. Aber der Ausblick entschädigte uns. Sofort, nachdem wir die Sachen in die Wohnung geschafft hatten, eilten wir auf den Balkon. Der Eiger in Wolken. Schnell schossen wir Fotos.Wer weiß schon, wie lange die Witterung den Anblick zuläßt?
Nachdem die Sachen im Zimmer und das Auto auf dem Parkplatz verstaut waren, starteten wir unsere erste Exkursion.
Langsam ging es bergan. Bald erreichten wir eine Bank an einem Feldweg mitten in den Wiesen.
Von den weiter oben gelegenen Weiden erklangen die Kuhglocken. Die Sonne lachte die ganze Zeit. Dann lösten sich sogar die Wolken am Eiger auf!
Leider mussten wir bald unseren Platz räumen, da die Stechfliegen mich entdeckt hatten.Der Stechfliegen fette Beute!
Nachdem ich meinen Zeh gebadet und "operiert" hatte ging der Schmerz etwas zurück.
Der erste Blick am Morgen galt dem Eiger. Von nun an schauten wir jeden Morgen zuerst zum Eiger hinüber. Natürlich würde den niemand über Nacht wegschaffen. Wir wollten aber sehen, wie er sich im Morgenlicht darstellt.
Während unserer Anwesenheit war der Eiger sehr oft völlig wolkenfrei. Jeden Nachmittag sammelte er einige Wolken, die sich bald wieder auflösten. Nur am Donnerstag, als ein starkes Gewitter über die Kleine Scheidegg schwabbte, war er längere Zeit in Wolken gehüllt
Um mich zu schonen, beschlossen wir am Sonntag, in das Dorf herunter zu gehen.
Nach einer ausgiebigen Begutachtung sämtlicher Einkaufmöglichkeiten besichtigten wir den Unteren Gletscher.
Schnell waren die Eintrittskarten gekauft. Im neunzehnten Jahrhundert wurde das Gletschereis zu Kühlungszwecken bis nach Paris geschafft. Kühlschränke gab es noch nicht.
Beim Öffnen der Tür zum Steg durch die Gletscherschlucht schlug uns ein sehr kühler Wind entgegen. Das war bei den Temperaturen nicht unangenehm.
Viele hundert Meter führt ein Steg und später dann ein Tunnel durch die Gletscherschlucht.
Der Gletscher hat sich weit zurückgezogen.
Nach der Geltscherbesichtigung schauten wir uns noch die Kristallsammlung an.
Am Montag gingen wir sehr früh zur Männlichenbahn. Wir wollten den Eigertrail machen. Wir hatten das Glück, das eine Grindelwalderin mit uns in der Gondel fuhr. Sie informierte uns bereitwillig, sehr um eine klare Aussprache bemüht, über die Gegend und Wissenswertes über die Bergschaften und das Bemühen der Gemeinde, Tourismus und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen.
Die Skisaison hat nach der Schneeschmelze kaum sichtbare Spuren hinterlassen. In den höheren Lagen gab es noch nicht so kräftiges Gras. Die Kühe sollten erst noch hier herauf ziehen.
Die Murmeltiere hatten die Wiesen noch für sich.
Hier, wie in Grindelwald und Umgebung überall, gibt es viele Busucher aus Japan. Lächelnde Begrüßung in englisch! Ich spreche ein paar Sätze mit einem Tokioter. Leider endschuldigt er sich bald, dass er englisch nicht besonders gut könne.
Der Weg zur Kleinen Scheideck ist sehr flach.
Die Wanderer verteilen sich auf dem Weg. Von vielen Wanderern unbemerkt wechselt ein Fuchs hoch, in Richtung Tschuggen. Müde schaut er sich manchmal um. Er scheind die vielen Besucher gewohnt zu sein.
An der Kleinen Scheideck herrscht Trubel. Die Station der Jungfraubahn ist sehr gut besucht. Eine Trinkerversorgungsstation hat an diesem Morgen noch kaum Gäste. Die Rinderfelle auf den Sitzen sind noch unbenutzt.
Wir gehen am Eigergletscher vorbei. Der Weg geht auf einem Grad entlang. Diesen Weg nehmen die Teilnehmer des Jungfraumarathons auch.
Wir kommen am Tunnel vorbei, den die Jungfraubahn durch den Eiger benutzt, um auf das Jungfraujoch zu kommen.
Irgendwann werden wir diesen Tunnel auch befahren. Diesesmal passt es nicht in unsere Pläne!
Dann geht es auf den Trail. Weit im Tal meine ich das Haus erkennen zu können, in dem wir untergebracht sind.
Der Eigertrail bietet wunderschöne Aussichten. Wir sehen in der Eigerwand die Fenster der Tunnelstation der Jungfraubahn.
Obwohl die Sonne brennt, sind die Temperaturen hier oben erträglich.
Wir machen eine kurze Rast.
Fantastische Ausblicke. Der weg selber ist nicht besonders schwer.
Der Abstieg nach Grindelwald ist steil. Als wir im oberen Teil des Ortes ankommen, gehen wir die steilen Asphaltstraßen entlang. Langsam werden die Beine müde. Im Ort ist es sehr warm. Im Tal staut sich die warme Luft. Die Sonne brennt.
Zur Unterkunft müssen wir aus dem Tal wieder etwa 250 Meter hochsteigen.
Faulhorn mit Gaststätte (2681 m).
Auf dem Männlichen.
(© Joerg Segger Gierath 09.07.2005)
Letzte Änderung: 08.12.2009
© Joerg Segger
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Seile in der Gletscherschlucht.

Schreckhorn.

Steile Straßen mit Schreckhorn.

Wanderer am Männlichen.

Blümelein.

Blick nach Wengen.

Wandern zur Kl. Scheidegg.

Auf der KL. Scheidegg.

Jungfrau.

Grindelwald, Reeti und Faulhorn.

Ziegen auf dem Eigertrail.

Auf dem Eigertrail.

Schnee, Wasserfall und Eigertrail.

Zurück nach Grindelwald.
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