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Blick vom Chalet.

Ein Vertreter der musizierenden Zunft.

Drehkaffee am Allalinhorn.

Skigebiet am Allalinhorn.

Leichter Weg zum Bergsteigergipfel.

Im Gletscher.

Schmaler Weg am Berg zur Britannia Hütte.

Tiefes Tal.

Blick auf den Mattmarkstausee.

Auf dem Grat zur Britanniahütte.

Gratwanderung.

Über den Gletscher zur Britanniahütte.

Ziegen an der Britanniahütte.

Zermatter Gästetransportmittel.

Geröllweg mit Ausblick auf die Figur auf den Pass.

Zum Pass.

Monte Moro Pass mit Figur.

Ostseite Monte Rosa (Macugnagawand).
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Anreise
Den Sturz meiner Frau zwei Tage vor Urlaubsbeginn hatten wir psychologisch noch nicht ganz verkraftet. Auch die schnell reparierte Heckleuchte des Urlaubsfahrzeuges noch nicht. Trotzdem ging es pünktlich in die Schweiz. Sehr früh fuhren wir los. Schnell auf die A61, wenn möglich noch vor den niederländischen Wohnmobil- und -wagenfahrern. Das hat nicht ganz geklappt. Aber trotzdem war die Autobahn nicht so voll wie durch den Verkehrsfunk Tage vorher angedroht. In der Nähe des Hockenheimringes und bei Karlsruhe der übliche dichte Verkehr. Schnell bei Basel über die Grenze. Immer noch die Baustelle bei Basel. Undurchdringliches Schilderdickicht. Jedes Mal bin ich froh, da, ohne mich verfahren zu haben, durchgekommen zu sein. Bald schöne Aussichten auf das schneebedeckte Berner Oberland. Beim Thuner See ab zum Löschbergtunnel. Ein erster Stau. Obwohl wir einen Transferschein für den Tunnel bereits hatten, mussten wir anstehen.
Jede Menge Autos mit gelben Nummernschildern. Auch Franzosen. Wir sind nicht die einzigen, die hier entlang wollen. Die Tunneldurchfahrt ist bald überstanden. Unser Hund war ängstlich. Stickige Luft, Dunkelheit und die Schaukellei haben wohl dazu beigetragen. Schnell runter in das Röhntal. Der Tunnel in Richtung Stalden. Dann aus dem Kreisverkehr in Richtung Saas Fee. Ein Holländer vor uns. Zwar ohne Wohnwagen, aber noch vorsichtiger fahrend wie ich. Ein Einheimischer versucht lange, hier zu überholen. Ich lasse ihn vorbei. Der fährt allerdings auch nicht schneller. Doch keiner, der hier wohnt. Dann sind wir in Saas Fee im Parkhaus angekommen. Prächtiger Blick auf den Fee Gletscher.
Die Vermieterin geht nicht ans Telefon. Sie soll uns mit dem Elektroauto abholen. Wir haben jede Menge Gepäck. Es erstaunt jeden, der vorbei geht, was wir alles in unserem Auto hatten. Eine Delegation wird zum Chalet gesendet. Aha das Telefon war nicht aufgelegt und nicht umgestellt. Viele Entschuldigungen und Transfer der Sachen.
Ausgerechnet! Wir hatten eine Ferienwohnung direkt unter dem Dach. Toll, keine Geräusche vom Mitbewohner über uns. Nur aus der Nachbarferienwohnung.
Aber unsere Sachen mussten viele Etagen hoch geschleppt werden. Allein der dicke Koffer ....
Eine Woche Saas Fee
Da sind wir. Bald sind wir in unserem Kaffee am Gletscher. Ein erster kleiner Aufstieg zum Eingewöhnen. Alles toll hier! Das Eis auch.
Wir bummelten durch Saas Fee. Auch zum Touristikbüro. Mit der Gästekarte den Parkschein abstempeln lassen, erspart Parkgebüren.
Wir fragen nach preiswerten Seilbahnfarten und beschließen, uns Familientickets zu kaufen, mit denen wir alle Bahnen in Saas Fee und auch Saas Grund, sowie den Bus benutzen können. Die kosten zwar etwa 260 Euro, rentieren sich aber sehr schnell. Sommerrodelbahn, Minigolf, eine Ausstellung über eine Nordpolexpedition und anderes sind inklusive.
Allgegenwärtig: Japaner!
Viele Leute mit Snow Board, Ski, in voller Ausrüstung. Unter dem Allalinhorn gibt es ein Sommerskigebiet.
Überall Grillen. Hochsommerluft, Heuduft, das Rauschen der Gebirgsbäche und Grillengesang. Ferienstimmung.
Gut geschlafen. Die Betten sind gut.Schnell sind die Vorhänge aufgezogen. Der Fee Gletscher und der schöne Blick auf das Allalinhorn (4027 m). Super!
Nach dem Frühstück kaufen wir die Familienkarten und fahren mit dem Metro Alpin nach Mittelallalin (3460 m).
Hochsommer. Hier oben ist es brauchbar kühl. Bergsteiger am Allalinhorn. Skifahrer und Boardfahrer überall.
Wie gehen zum Bergsteigerdenkmal über einen breiten Grat.Eine schöne Eingewöhnungsstrecke für den Weg zur Britanniahütte und zum Monte Moro Pass!
Anschließend besuchen wir auch noch die Gletschergrotte.
Die Zeit vergeht schnell. Wir fahren mit der Gondel zum Plattjen hoch. Herrlicher Ausblick auf die Bergwelt. In der Sonne ist es sehr warm. Die Bergluft kühlt.
Überhaupt benutzen wir durch die Familienkarte für alle Bahnen in und um Saas Fee sehr oft die Bahnen. Das hat auch damit zu tun, dass unser jüngster Sohn mit uns unterwegs ist.
Er ist zum ersten Mal in den Hochalpen.
Als wir 2003 den Weg zur Britanniahütte im Nebel gewandert sind und die Hütte nicht gefunden haben, hatten wir uns vorgenommen, nochmals diese Wanderung anzutreten.
Auf zur Britannia Hütte. In diesem Jahr sparen wir uns den Aufstieg zum Plattjen. Mit der Gondel geht es zügig hoch. Im Gegensatz zu 2003 ist es in diesem Jahr nicht nebelig. Kaum Wolken. Die schönen Aussichten genießend, wandern wir zur Britanniahütte.
Dort geht es über einen Gletscher. Von dem Rastplatz an der Hütte hat man gute Aussicht auf den Allalingletscher.
Um zum Felskinn zu gelangen, müssen wir ein Geröllfeld überqueren. Achtung Steinschlag! Das Schild finden wir, nachdem wir das steinschlaggefärdete Feld überquert haben. Als wir dabei sind, rutscht schräg über uns ein tonnenschweres Felsstück los. Von dem wandernden Ehepaar hinter uns springt der Mann schnell mit mehreren Sätzen aus der Gefahrenzone. Der Brocken hätte ihn erwischt.
Bei jedem verdächtigen Geräusch beobachten wir jetzt den Hang über uns. Es gehen noch kleinere Brocken in der Nähe ab, die uns aber nicht gefährlich werden konnten.
Kurz vor der Firstbahn überqueren wir einen schmalen Gletscher. Vom Felskinn fahren wir mit der Bahn wieder nach unten.
Natürlich fahren wir auch in diesem Jahr nach Zermatt. In Täsch wird das Auto abgestellt. Die Bahn bringt uns nach Zermatt. Autofahrerfreundlich. Ich genieße den Blick auf die Berglandschaft aus der Bahn. Dort unternahmen wir nur einen kleinen Ausflug in Richtung Schwarzsee. Unser Sohn bummelte, nachdem wir den Bergsteigerfriedhof besucht hatten, derweil durch Zermatt.
Nach kruzer Wanderung machten wir auf einer Wiese ein Picknick und genossen dabei die Ruhe und die Aussicht.
Schon 2003 wollten wir zum Monte Moro Pass. In diesem Jahr hat es geklappt. Bei gutem Wetter starteten wir mit dem Bus nach Saas Grund und von dort ebenfalls mit dem Bus zum Mattmarkstausee. An dem etwa 5 Km langen Stausee vorbei. Ein Gletscherbach stürzte grandios in den Stausee.
Herrliche Aussichten während wir langsam höher steigen. Am Talliboden ahnen wir bei einer kurzen Rast den Weg über Gesteinsplatten am Felsen zum Pass.
Der Weg ist luftig und schön. Man sollte sicher über Steinplatten gehen können. Gut beschriftet und gut ausgebaut ist der Weg an einer Stelle über einen Bach mit einem Stahlseil gesichert.
Auf diesem Weg sind die Passgänger mit Maultieren und viel Gepäck gezogen.
Dann die vergoldete Figur auf dem Pass.
Vom Pass aus eröffnet sich ein tiefes Tal. Wunderbarer Blick auf die Ostwand der Monte Rosa. Zu zwei Dritteln gehört dieses Massiv zu Italien. Ein Drittel gehört zur Schweiz. Mit 4634 m ist die Dufourspitze der höchste Punkt der Schweiz.
Wir verzichteten auf den Besuch der italienischen Bergstation der Seilbahn.
Während wir absteigen zieht ein Gewitter heran. Eine Niederländerin mit Mann und Sohn bricht den Aufstieg zum Pass ab. Der Sohn ist enttäuscht. Keiner der Familie hat entsprechendes Schuhwerk an. Zu ihrer Ausrüstung gehört keine Regenjacke. Sie taten gut daran, abzubrechen.
Donner und Blitze. Regenguss. Gut, wenn man die passende Kleidung dabei hat. Die Steine sind rutschig.
Als wir wieder am Stausee sind, hat es aufgehört zu regnen. Das Gewitter steht bei Saas Grund.
An der Staumauer wartet ein Bus. Ob wir da noch einsteigen können? Es staut sich. Der Busfahrer fordert uns auf einzusteigen. Leute stehen bereits in der Tür. Zusammenrücken. Entspannte Urlaubsgesichter. Man rückt lächelnd noch enger zusammen.
Unser Hund quetscht sich zwischen die Füsse wildfremder Menschen. Wo ist seine Ängstlichkeit?
Der Fahrer teilt über Funk mit, dass er sich verspäten wird. Es geht los. An der ersten Haltestelle sammeln wir noch zwei Wanderer auf. Es regnet wieder.
Nach der ersten Bremsung passen noch etwa zwei Leute in den Bus. Es geht trotzdem gut.
Da ich Anfang August an dem Monschaumarathon teilnehmen wollte, habe ich auch im Urlaub mein Lauftraining durchgeführt.
Vom Chalet aus ging meine Lieblingstrainingsstrecke durch Saas Fee langsam Höhe gewinnend, an den Sportanlagen vorbei und dann zügig steigend die Fahrstrasse hoch zum Hannig (2350 m). Dabei hab ich etwa 750 Höhenmeter überwunden.
Selten begegnete ich jemanden. Da ich insgesamt etwas über 2 h unterwegs bin, kann ich auf dieser Strecke dann ausgiebig die Aussicht genießen. Nach Saas-Grund hin Weissmies, Legginhorn, Fletschhorn und mehr.
Zur Rechten den Palttjen. Während man höher steigt, bekommt man immer neue Ansichten der herrlichen Bergwelt präsentiert. Auf den Feegletscher zum Beispiel oder jedes Mal neu die Aussicht auf die Längfluh.
Zeit zur Tierbeobachtung hat man auch. Ein Rudel Gemsen beobachtete mich genau so wie ein Fuchs bei meinem anstrengenden Lauf berghoch.
Diese Strecke habe ich zwei Mal trainiert.
Schön ist auch die Laufstrecke Saas-Almagell hin zum Mattmarkstausee. Wenn auch nicht mit soviel Steigung und spektakulären Aussichten.
Natürlich darf man nicht versäumen, den Spielboden zu besuchen.
Wir schonten uns und fuhren wieder mit der Seilbahn. Da wir mit Hund unterwegs waren, pfiff das wachhabende Murmeltier laut zur Warnung. Es dauerte etwas, ehe sich die Murmeltiere wieder zeigten.
Nach einiger Zeit fuhren wir höher zur Längfluh (2870 m).
Als wir für die Rückfahrt auf die Bahn warteten, stapfte ein Steinbock an die Station heran.
Irgendwie mussten wir lachen. Das Tier hatte ein recht unordentliches Fell und wirkte auf uns krank. Ja, er sah "müllig" aus. Wir erwarteten, dass er plötzlich zusammenbrechen würde!
Rentenbock oder nur Fellwechsel?
Bekommt der an der Station das Gnadenbrot, als Attraktion im Auftrag der Kurverwaltung?
Ein geruhsamer Ausflug. Der Umzug in die Ferienwohnung nach Grindelwald steht bevor.
Ich wollte unbedingt über den Grimselpass fahren.
Der Uweg durch das Rhöntal über Münster und Gletsch über den Grimselpass war zwar für den Fahrer anstrengend, hat sich aber gelohnt! Unterwegs gibt es sehr viel schöne Aussichten. Auch die Aareschlucht gehört dazu.
Eine Woche Grindelwald
Nach 2005 besuchen wir also wieder Grindelwald. Die Ferienwohnung liegt gegenüber dem Schreckhorn. Eine sehr schöne Lage und gute Ausgangsbasis für die Trainingsrunde 900 Meter hoch zur Großen Scheidegg, ca. 10 Km Straße, am Schwarzhorn vorbei zurück. Diese Runde absolviere ich zwei Mal. Dafür benötige ich etwa 2 h.
Wochen vorher ist Grindelwald in den Medien. Wir hatten schon Anfang des Jahres gebucht. Der Fels am Eiger, am Unteren Gletscher bröckelt und stürzt ab. Im Jahr 2005 gab es um den Thuner und Brienzer See herum und bei Grindelwald viele Verwüstungen durch den starken Regen. Man hätte fast den Jungfrau-Marathon absagen müssen.
Noch immer sind nicht alle Schäden restlos beseitigt.
Der Schweizer Nationalfeiertag steht bevor. Wir beschließen, mit der Jungfraubahn auf die Kleine Scheidegg zu fahren und den Eigertrail zu wandern.
Von der Begstation Kleine Scheidegg aus begleiten uns drei Asiaten in Sonntagsausgehuniform, bis der Weg schlammig wird!
Wir kennen den Weg. Auch wenn die gelegentlich dichte Wolkendecke den Blick auf Grindelwald behindert, genießen wir die Aussichten.
Unter dem Tunneleingang der Jungfraubahn durch den Eiger. Von einem der Gletscher bricht ein Eisteil ab. Ein knackiges Geräusch!
Der Eigertrail macht spaß. Eine leichte Wanderung mit schönen Aussichten. Weit entfernt Faulhorn, Schwarzhorn und tief im Tal Grindelwald. Ein Alphorn klingt durch das Tal!
Tage vorher werden die Häuser und Plätze mit Nationalflaggen geschmückt. Am Abend wird ein Feuerwerk zum Nationalfeiertag abgefackelt.
Besonders schön sind die vielen Raketen und Lichter, die man in den Bergen sehen kann. Wir stellen uns vor unserer Ferienwohnung auf die Bergstraße.
Am nächsten Tag wird die Innenstadt von Grindelwald für den Autoverkehr gesperrt.
Volksfest mit Volksmusik.
Auch eine Rockband spielt. Unser Hund bekommt Panik.
Laute Gespräche, Stimmung mit und ohne Bier, Cocktail und Wein. Ein Stand mit Plüschtieren und Zielscheibe. Ich werde aufgefordert, mit einer Armbrust zu schießen.
Der nette Herr aus der Schweiz erklärt mir, wie ich mit der Armbrust zielen muss. Das hätte er besser nicht tun sollen! Wer ins Schwarze trifft, bekommt einen Gewinn. Man kann ihn sich aussuchen.
Zwei Schuss, ein Volltreffer! Erstaunen bei allen Anwesenden.
Ich zeige auf eine "Schildkröte"! Mein Gewinn. Während wir uns noch amüsieren, wird es klar, was ich da gewonnen habe!
Ein Fantasietier.
Das wird unser "Grindel"!
Oh Jammer!
Dann ist er dahin - unser schöner Uralub!
Rückfahrt im Regen. Grindelwald trauert!
Drängelnder Autofahrer auf einspuriger Fahrstraße am Thuner See vorbei. Es ist noch sehr früh!
Auf der Autobahn. Ein Italiener mit Wohnmobil kann sogar mindestens 130 Km/h in einer Baustelle fahren. Außerhalb der Baustelle geht es bis auf 160 Km/h. Alle Achtung!
Wiedersehen an der Grenze!
Dann der normale Wahnsinn mit den Autos mit Wohnanhängern und Hymermobilen.
Man muss verdammt aufpassen!
Es regnet Sturzbäche am Schwarzwald. Je näher wir unserer Wahlheimat kommen, um so besser wird das Wetter.
Ende!
(© Joerg Segger Gierath 2006)
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Blick auf die Hannigseilbahnstation und Saas Fee.

Hohsaas (3098) mit Weissmies.

Murmeltierprofis lassen sich sogar streicheln.

Steinbock - Wer findet ihn?

Blick auf Saas Fee.

Gesteinsstaub im Tal.

Eigertrail. Der Grat dort vorn ist das letzte Teilstück des Jungfrau-Marathons.

Kuh mit Bergen.

Geht es och typischer? Postkartenansicht!

Unterkunft in Grindelwald.

Wiese.

Jungfraubahn und Berge.

Wanderer und Kuh.

Am Eigergletscher.

Eigertrail.

Das Grindel
Das Grindel lebt in Grindelwald,
doch ist es zur Zeit nicht da!
Weil Dagmar es entführet hat
und Grindel fand das wunderbar.
Doch jetzt sehnt sich Grindel,
wie Dagmar auch,
nach Grindelwald und Berge.
Den Ort zu wechseln ist nicht
leicht,
weil man dazu jetzt Urlaub
brauch.
Im nächsten Jahr ganz flott,
kommt Grindel zu den Bergen.
Wie Dagmar, Hund und Jörg,
sind alle wieder da in Helvetia.
Die Schweiz lieben wir doch sehr,
die Berge, Seen und Kühe.
Die Liebe ist fast unbegrenzt,
macht das Geldverdienen dafür
auch große Mühe.
JSEGG
Letzte Änderung: 18.08.2009
© Joerg Segger
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